IFA2009: Fraunhofer und 3D-Spiele – das dauert wohl noch was!

IFA2009 Das Heinrich-Hertz-Institut, besser bekannt als einfach nur „Fraunhofer“, stellt an seinem Stand 3-D Anwendungen vor. Ziemlich witzige Angelegenheit.

An einer Art Fahrsimulator soll sich der Bildschirm auf die Augen einstellen. Das Fahrzeug-Display „Free2C_hybrid“ basiert auf dem auto-stereoskopischen „Free2C_digital Display“. Für die dreidimensionale Darstellung des Bildes werden hier jeweils zwei Ansichten eines Bildes gezeigt und ineinander geblendet. Kopf- und Augentracking-Systeme über einen extra PC sorgen für die Verbindung von Augen und 3D-Bild. Zwei Kameras im Cockpit messen dazu Position und Abstand der Augen des Fahrers. Das 3D-Erlebnis ist so unmittelbar auf den jeweiligen Nutzer zugeschnitten. Die Elemente des Auto-Cockpits – wie Tankanzeige, Tachometer, Navigationssystem etc. – werden dem Fahrer je nach Wichtigkeit und persönlicher Priorität hintereinander angeordnet. Witzig, aber was genau das soll kann mir auch die nette Hostess nicht erklären.

Zwei Meter weiter kann ich so ein tolles interaktives Spiel in 3-D an der Wand spielen. „iPoint 3-D“ heißt es. Dabei kann man mit den Händen gegeneinander so eine Art Ping-Pong spielen. Über einen Sensor wird die Bewegung an den Fernseher übertragen. Ich verlier natürlich gnadenlos gegen meinen Gegner. Es soll die 3-D Gestensteuerung erfahrbar machen, erklärt mir der nette Mensch von Fraunhofer. Wenn ihr mich fragt, ein bisschen Spielerein, sonst erstmal nichts. Wenn es ausgereift ist, kann es aber vielleicht durchaus was für interaktive Präsentationen oder sowas sein. Wir ziehen mal weiter. Bis später.

alexander

Ich bin Alex, zusammen mit Tobi habe ich Snipz.de im Januar 2009 gestartet und euch bis Ende 2018 jeden Tag mit den besten Schnäppchen versorgt.Seit 2019 widme ich mich nun neuen Herausforderungen, da ich nach 9 Jahren intensiver Schnäppchensuche einfach mal einen Tapetenwechsel brauchte.

4 Comments
  1. das cockpit sieht bescheiden aus ^^

  2. Denke nicht, dass solche Gestensteuerungen sich jetzt noch grossartig durchsetzen werden. Dazu gibt es sie einfach schon zu lange und das Interesse war nie besonders gross und auch dieses Produkt wird wohl nur ein kleines Nischenpulikum erreichen können.
    Die nächsten Steuermodelle in Richtung perfekte Simulationen aller Art werden sicher wieder direkt an den Schnittstellen der Gehirn-(Auge)-Hand Koordination ansetzen.
    Zwar sind auch da die ersten Modelle schon seit den späten 90ern praktisch ohne echte Promotion auf dem Markt (Cyberbrillen und Geräte, die über die Pupille steuern etc., bis heute kein Hype obwohl die Dinger toll sind!) aber sobald einer der grossen Global Player wie Panasonic, Sony etc. pp. sich des Themas ernsthaft annehmen und die Lizenzen, Copyrights der kleinen Erfinder bündeln und all das auch wirklich kaufen, noch etwas daran basteln und für den Massenmarkt anpassen, werden wir eine gewaltigen und lang anhaltenden Boom dieser Steuerungstechnik in allen Bereichen (vor allem Gaming!) erleben, denn mal ehrlich: Mäuse, Gamepads und Tastaturen – und seien sie noch so ergononomisch – sind eigentlich schon lange etwas von vorgestern!

  3. super sache mit eurem rasenden reporter!!! tolle idee!! glückwunsch !!

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